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Organisation?






G e s c h i c h t e



Immer wieder gab es in verschiedensten Orten Arbeitskreise von Anthroposophen,
die an der Frage - vor allem der eigenen - Bestattung arbeiteten,
weil sie nicht von der Kirche "Die Christengemeinschaft" bestattet werden wollten.
So auch (in den1990ern) in Unterlengenhardt.
Innerhalb der "Anthroposophischen Gesellschaft" und der "Freien Hochschule für Geisteswissenschaft"
wurde die Frage nach einem "spezifisch anthroposophischen", sakramentalen Kultus seit Begründung
der "Christengemeinschaft" nicht mehr aufgeworfen.
Denn nachdem bis 1922 zusätzlich die "Christengemeinschaft" die - von Rudolf Steiner zuallererst frei christlich gegebenen,
aber universalen und somit überkonfessionellen - Sakramente / Kultustexte auch bekam,
wurden diese von ihr monopolisiert und tabuisiert, die Infragestellung als Hybris zurückgewiesen.
Und so war bald - bis in die 90er Jahre - ein alternatives, freies christliches Handeln nicht mehr bekannt und möglich;
ein sakramentales Handeln (mit Ausnahme der "Schulhandlungen" in den Waldorfschulen/Heimen)
wurde unreflektiert nur noch der "Christengemeinschaft" zugestanden.

Um diesen Fragen grundsätzlich nachzugehen
begründeten Pfingsten 1996 in Unterlengenhardt
- auf Einladung von Volker David Lambertz und Dorothea Kroschel (Pfingsten 2019) -
kultisch engagierte und interessierte Anthroposophen (insbesondere freie christliche Religionslehrer,
Waldorflehrer, Altenpfleger, Heilpädagogen, u.a.)
auf der spirituellen Ebene der "Freien Hochschule für Geisteswissenschaft" (auch unter Mitwirkung von "Lektoren" der 1.Klasse),
als einen überregionalen, allerdings autonomen Arbeitskreis den "Initiativ-Kreis Kultus", das spätere "Forum Kultus",
von dem dann das "Kultus-Handbuch" (mit allen freien christlichen Sakramentstexten Steiners) herausgegeben wurde.
Als Kultus-Verantwortungs-Trage-Gemeinschaft will sich die "Initiative, freie christliche Arbeits-Gemeinschaft" bilden.
Inzwischen arbeiten verschiedene Anthroposophen ganz individuell oder in autonomen Gruppen mit den "freien christlichen" Sakramenten!

Die Initiativen verstehen sich als ein "IMPULS" (siehe folgend "Organisation").
Viele frei christlich Aktive / Gruppen sind individuell, autonom, oft im privaten Rahmen und oftmals (auch uns) relativ unbekannt tätig.
Auch das "Forum Kultus" ist nur ein Angebot, das inzwischen insbesondere die Beratungs- und Öffentlichkeitsarbeit aufgegriffen hat.

Das "Büro" des Forum Kultus befindet sich z. Z. in Wahlwies am Bodensee;
die Arbeits-Treffen finden z. Z. vor allem in Salzburg statt.








O r g a n i s a t i o n



Kann - und soll - man Freiheit organisieren ?


Der "freie christliche Impuls" ist keine Organisation/Institution
sondern ein geschwisterlicher, autonomer, individueller" IMPULS"
diesbezüglich "tätig sein wollender", kultisch engagierter Anthroposophen.

Es gibt kleinere und größere, bekannte und unbekannte Kreise von Anthroposophen,
die, je nach dem nur aus gegebenen Anlass oder auch dauerhaft, in einem organisatorischen oder inhaltlichen Zusammenhalt,
aber in der Regel doch unabhängig, eher privat und klein als "ARBEITSKREISE" mit dem Impuls,
den Fragen eines überkonfessionellen, anthroposophisch vertieften, laienpriesterlichen, sakramentalen Handelns umgehen.
Dabei wird verschiedentlich nur mit einem speziellen Sakrament (meist der Bestattung), oder mit mehreren,
oder auch mit allen sieben gearbeitet.
Sie stehen selten miteinander in Kontakt und handeln individuell und autonom in eigener Verantwortung.
Dadurch ist dieser Impuls ein dezentraler und wird unterschiedlich aufgegriffen.
Was sie eint ist das Bedürfnis als Anthroposophen für die Hoch- und Notzeiten des Lebens den - individuell interpretierten -
"freien christlichen" Kultus, die von Rudolf Steiner erfassten Sakramente zu erarbeiten und geschwisterlich und autonom
ggf. zu praktizieren.
Zum Verständnis könne man diese Aktivitäten vergleichen mit z. B. dem biologisch-dynamischen Landwirtschaftsimpuls Rudolf Steiners:
Dieses Weisheitsgut kann und soll jedermann aufgreifen. Man muss dazu nicht staatlich oder seitens des/eines (z.B. "Demeter"-)Verbandes anerkannter/ zertifizierter Landwirt/Gärtner, oder irgendwo Mitglied sein.
Prinzipiell kann/sollte ein jeder in z. B. einem Garten individuell, oder in Gemeinschaft auf einem Hof,
oder wie es eben real ergriffen wird,
diesen heilenden, ja überlebens-not-wendigen Impuls aufnehmen, praktizieren,
zum Wohle und für die Zukunft von Erde und Menschheit...


So ist auch ein "freies christliches" Handeln als ein freiheitlicher" Impuls"
(diametral zu einer "Kirche") eine "Bewegung",
die sich zudem in einem permanenten Werden und damit Verwandeln befindet;
und deshalb quantitativ und äußerlich schwer fassbar und ansprechbar,
weil diesen Impuls jeder individuell aufgreifen kann und der in der Regel nicht organisiert ist;
bis auf wenige Kreise / Akteure - wie u. a. das Angebot des "Forum Kultus", oder Volker David Lambertz dadurch,
dass er auch öffentlich / publizistisch und im "Büro" des Forum Kultus wirkt.








Jetzt haben wir erneut eine Chance.
Und ich meine, lasst uns bloß alle mitwirken,
damit diese Chance nicht erneut vom Tisch gefegt wird. ...
Wir müssen selbstden Anfang machen. Michael wartet ab.
Sobald man aber Mut fasst und etwas anfängt, dann hilft er.

Bernard Lievegoed, in INFO-3, 1990







V e r s c h i e d e n e
. K r e i s e



Unsererseits beinhalten z.Z. die

"Initiativen für ein freies,
anthroposophisch + sakramental vertieftes Christ-Sein heute
"

als ein
öffentlich tätiger Kreis, speziell aus der anthroposophischen Perspektive
und eigens für eine anthroposophische Klientel, den

+ Förderkreis "FORUM KULTUS",

der die Thematik aufgegriffen, erarbeitet und veröffentlicht hat
und nun vor allem als ein Dienstleistungs-BÜRO beratend arbeitet,
ein FORUM, mit dem Ziel ein NETZWERK Interessierter und Tätiger zu schaffen
und deren Wirken und den "freien christlichen" Kultus-Impuls zu unterstützen.


Für die liturgische Verfügbarkeit, Praxis, Qualität und Erarbeitung
und vor allem als spirituelle Kultus-Verantwortungs-Trage-Schale, Schulungskreis
und verbindliche Gemeinschaft von Kultus-Handelnden und Garant für die von Rudolf Steiner formulierten
sieben, "freien christlichen" Sakramente, soll eine

+ "INITIATIVE, FREIE CHRISTLICHE ARBEITS-GEMEINSCHAFT" wirken.


In beiden Kreisen geschieht die kultische Arbeit zwar als Anthroposophen, aber autonom
von der "Anthroposophischen Gesellschaft", jedoch auf der spirituell qualitativen Ebene
der "Freien Hochschule für Geisteswissenschaft", da die Anthroposophische Gesellschaft
als eine interreligiöse, selbst nicht eine bestimmte religiöse, kultische Perspektive oder Praxis
vertreten oder unterstützen kann.

Die Handlungshaltenden / alle Kreise tragen sich finanziell selbst;
Spenden für die allgemeine Arbeit sind möglich, jedoch prinzipiell nicht für den sakramentalen Dienst.


Außerdem arbeitet autonom davon als ein überkonfessionelles NETZWERK für Jedermann
(ökumenisch, allgemein für jeden Christen, also nicht speziell für eine anthroposophisch orientierte Klientel!)
für ein freies, kirchenübergreifendes, individuell orientiertes Christ-Sein die Initiative

+ "FORUM FREIER CHRISTEN".









N i s c h e
. W a l d o r f s c h u l e



Öffentlich augenfällig und relevant sind die innerhalb der FREIEN WAL DORFSCHULEN
und der anthroposophisch heilpädagogischen Heime gehaltenen, "freien christlichen SCHUL-HANDLUNGEN".

Rudolf Steiner richtete mit Beginn der ersten Freien Waldorfschule in Stuttgart, im September 1919,
den "freien christlichen Religionsunterricht" ein, für all die Schülerinnen und Schüler,
die keinen von den Kirchen an gebotenen Religionsunterricht besuchten.

Zu diesem Unterricht gehören: die"Sonntagshandlung" für die Kinder, die "Jugendfeier" (Konfirmation),
die - später für alle geöffnete - "Opferfeier".

( Siehe die Daten dazu in "Verwendete Rituale".
Siehe auch in Anthro-Wiki.at : https://anthrowiki.at/Freier_Religionsunterricht )


"… man kann durch allen anderen Unterricht ein ganzer Mensch geworden sein
- etwas braucht man dann doch noch, …:
die religiöse Vertiefung…"
(Rudolf Steiner, GA 307).



Während mit Begründung der Kirche "Die Christengemeinschaft" die freie christliche Taufe, Trauung, Bestattung
für Jahrzehnte untergingen,
überlebten die offiziellen "Schulhandlungen", mit dem "freien christlichen Religionsunterricht",
in der Nische der Waldorfschulen.

Leider ist festzustellen, dass heute ein Großteil der Schulen/Heime die Handlungen,
mangels Nachfrage seitens der Schüler und der Bereitschaft der Lehrer, nur noch selten oder nicht mehr anbieten.


Verantwortlich für diesen Religionsunterricht, mit seinen kultischen Handlungen, innerhalb der Freien Waldorfschulen
(nicht für Taufe, Trauung, Bestattung!), ist das "Internationale Religionslehrerkollegium"
innerhalb der "Pädagogische Sektion der Freien Hochschule für Geisteswissenschaft" am Goetheanum (Dornach/Schweiz),
in dessen und der betreffenden Schule/Institution Auftrag die Handlungshaltenden tätig sind
und dafür ein Beauftragungs-Zertifikat erhalten (was aber mittlerweile nicht mehr an allen Schulen/Heime so gehandhabt wird).

Die Religionslehrer bilden - in der Regel - in den Schulen/Heimen ein eigenes, unabhängiges "Religionslehrer-Kollegium".
Sie wählen autonom neue Kollegen, die dann vom Internationalen Religionslehrerkollegium in der Pädagogischen Sektion
bestätigt und zertifiziert werden.

Die Schulhandlungen werden gegenwärtig weiterhin von /in den Schulen/Heimen gehalten,
während Taufe, Trauung, Bestattung, Opferfeier auch außerhalb einer Institution aufgreifbar sind.














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